corkey´s Lexikon

Korkenzieher - welche Varianten gibt es?

Wer glaubt, dass Korkenzieher gleich Korkenzieher ist, liegt nicht unbedingt richtig. Denn es gibt zig verschiedene Korkenziehervarianten, die alle auf unterschiedliche Weise den Korken aus der Flasche hebeln. Aber von Anfang an: In der Welt der Flaschenverschlüsse ist auch bei Wein der Schraubverschluss auf dem Vormarsch. Aber bei vielen Weinliebhabern bewahrt sich der gute alte Korken seiner Beliebtheit. Denn es ist schon eine Art Zeremonie, den Korken vor dem Weingenuss stilecht mit einem Korkenzieher aus der Flasche zu ziehen. Doch welche Korkenziehervarianten gibt es eigentlich? Selbst Weinkenner werden überrascht sein – denn es gibt mehr Varianten als man denkt. Höchste Zeit, um sich einen Überblick über die wichtigsten und gängigsten Varianten zu schaffen und worauf man achten sollte, wenn man sich einen Korkenzieher kaufen möchte. Los geht´s!

corkey – ein völlig neugedachter Korkenzieher

Klar – den Anfang macht corkey. Schließlich sind wir hier auch bei www.corkey.de.

corkey funktioniert ganz einfach: Du behältst den Korken der letzten Flasche als Erinnerung an corkey und benutzt denselben Korken bei der nächsten Flasche als Griff für Deinen Korkenzieher. corkey ist damit der ideale Wegbegleiter bei Weinwanderungen, im Urlaub, auf Festivals und eigentlich immer und überall. Er ist sogar flugtauglich am Schlüsselbund!

Seit 2018 entwickelt, dauerte es über ein ganzes Jahr, bis corkey zu seiner jetzigen Form fand. Das Besondere an corkey ist dabei der große Ring, der auf die hochwertige Spirale geschweißt wurde. Hier passt jeder Korken durch und kann somit als Griff verwendet werden. Aber auch jeder andere Gegenstand der durch die Öse passt, kann genutzt werden: Schraubenzieher, Messer oder Gabel, Äste oder ganz simpel der eigene Finger. Es klappt immer, den Korken aus der Flasche zu ziehen.

corkey ist international designgeschützt, wurde erfolgreich bei www.startnext.de gefundet und wird zu 100% in Deutschland hergestellt.

Die wohl einfachste Variante: Der T-Korkenzieher

Der T-Korkenzieher nutzt eigentlich dasselbe Prinzip wie corkey. Nur, dass der Griff fest mit der Spirale verbunden und nicht austauschbar ist. Er gilt als älteste und gängigste Variante und besteht aus einer Wendel oder einer Schraube mit Spitze, die am Quergriff befestigt ist. Er wirkt dadurch sehr funktional und einfach. Als Griff wird am oberen Ende der Spirale oft ein Steg aus Holz, Metall oder anderen robusten Materialien wie Horn oder auch Knochen verwendet. Die Spirale dreht man, wie bei corkey, mit Muskelkraft in den Korken, bis der fest genug greift, um ihn nach oben rausziehen zu können.  

Der Klassiker für Profis: Das Kellnermesser

Das Kellnermesser, oder auch Sommeliermesser genannt, ist für Gastronomen und Sommeliers das Standartwerkzeug an jedem Arbeitstag.  Zu den Bestandteilen dieses Korkenziehers gehören nicht nur eine Spindel, die an einem Grill befestigt ist, sondern auch ein kleines Messer sowie ein Hebel. Das Kellnermesser ist vollständig zusammenklappbar und passt somit in jede Hosentasche. Erfunden hat´s Carl F. A. Wienke, der sich dieses System bereits im Jahr 1883 hat patentieren lassen.

Bei der Anwendung wird zunächst mit einem kleinen Messer die Kapsel am Flaschenhals abgetrennt. Die Spindel wird dann in einem leichten Winkel in der Mitte des Korkens angesetzt. Hiernach wird sie aufgerichtet und gerade so weit wie möglich eingedreht. Der Hebel wird am Flaschenhals angesetzt, so dass der Korken mit Hilfe der Hebelwirkung sanft und zügig aus der Flasche befördert wird. Den Korken könnten nun von der Spindel wieder abnehmen und z.B. als neuen Schlüsselanhänger an corkey anbringen.

Falls man häufiger Wein trinkt: Der Tischkorkenzieher

Diese Variante wird fest mit dem Tisch des Weintrinkers verbunden und ist eher etwas für den häufigeren Weingenuss. Um die Flasche zu öffnen, wird diese von unten gegen den Korkenzieher gedrückt. Der Hebel wird dann nach vorne bewegt, wobei sich die Spindel in den Korken bohrt. Im letzten Schritt wird der Hebel zurückgelegt und der Korken löst sich aus der Flasche.

Der Tischkorkenzieher ist besonders dazu geeignet, in zügiger Abfolge eine große Anzahl von Flaschen zu öffnen. Er ist also eher etwas für Restaurants, Weingüter oder Parties.

Diese Variante wird auch in sehr edlen und teuren Variationen angeboten und ist meisten ein sehr dekoratives und besonderes Produkt.

Der Hebelkorkenzieher – quasi der Tischkorkenzieher nur mobil

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles: der Hebelkorkenzieher bedient sich demselben Prinzip wie der Tischkorkenzieher. Der Unterschied liegt ausschließlich darin, dass der Hebelkorkenzieher mobil ist und mitgenommen werden kann. Er hat eine zangenartige Vorrichtung, die mit einer Hand dazu benutzt wird, die Flasche zu fixieren. Mit der anderen Hand wird der Hebel bedient.

Der Flügelkorkenzieher - diese Variante hat vermutlich jeder zuhause

Flügelkorkenzieher sind heute weit verbreitet. Das liegt zum einen daran, dass sie vom Design her recht gut aussehen und zum anderen sehr einfach und für jeden verständlich zu bedienen sind. Den Namen Flügelkorkenzieher verdankt ihm dabei die beiden Arme die als Hebel fungieren, die sich beim Eindrehen der Spindel nach oben bewegen und sich dabei ähnlich wie zwei Flügel bewegen. 

Um ihn zu bedienen wird zuerst der Ring auf den Flaschenhals gesetzt. Die Spindel wird nun in den Korken der Flasche gedreht bis die Spindel vollständig im Korken versenkt ist. Dabei heben sich die seitlich angebrachten Arme („Flügel“). Sobald die Spindel vollständig eingedreht ist, kann man die Arme herunterdrücken und somit den Korken aus der Falsche hebeln.

Der Überdruck-Korkenzieher – ein Exot unter den Korkenziehern

Der Überdruckkorkenzieher kommt eher selten in Privathaushalten und der Gastronomie vor. Das liegt vor alle daran, dass es nicht ganz so leicht ist, ihn zu bedienen und bei falscher Anwendung sogar ein Verletzungsrisiko vorliegt – Obacht also.  

Zum Öffnen des Weines wird eine Hohlnadel durch den Korken gestochen durch diese dann Gas (z.B. Luft) in die Flasche gepresst wird und somit der Korken aus der Flasche gedrückt wird. Es gibt zwei verschiedene Varianten. Die erste Variante hat eine kleine Gaskartusche im Korkenzieher, womit nur wenige Flasche geöffnet werden können und es recht teuer in der Nutzung wird. Die andere Variante hat eine angeschlossene Luftpumpe, durch die das Gas in die Flasche geleitet wird.

Fun Fact am Rande: Der Überdruckkorkenzieher wurde 1978 als Mordwaffe in einer Folge der bekannten Serie Columbo verwendet, indem während des Öffnungsvorgangs durch die Hohlnadel ein tödliches Gift in die Weinflasche injiziert wurde.

Fazit:

Wir hoffen, dass wir Euch einen kleinen und kurzweiligen Überblick der Korkenziehervarianten geben konnten und freuen uns, wenn ihr euch bei aller Konkurrenz, trotzdem bei www.corkey.de für einen corkey entscheidet.